Neue Mauerseglernisthilfen

an zwei Gebäuden der Eisenbahnerwohnungsbau-Genossenschaft.

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Amphibienwanderung abgeschlossen!

Die Schutzzäune sind abgebaut und die gesperrten Strecken wieder für den Fahrzeugverkehr geöffnet.

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13. bis 15. Mai Stunde der Gartenvögel.

Wieder sammelt der NABU Meldungen von Vogelbeobachter*innen jeden Alters.

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Herzlich willkommen auf den Internetseiten des NABU Saarbrücken

Liebe Besucherinnen, liebe Besucher unserer Internetseiten,

wir freuen uns über Ihr Interesse an unseren Themen. Vieles war und ist in dieser Zeit ungewohnt, unsere Aktivitäten konnten wir aber weitgehend durchführen. Und so wäre es schön, Sie als Aktive bei uns begrüßen zu dürfen. Lesen Sie in unserem Jahresbericht 2021, was trotz der Einschränkungen alles für den Naturschutz getan werden konnte. Ein Programm 2022 haben nicht aufgelegt, werden aber wichtige Termine hier veröffentlichen. Unsere Mitgliederversammlung findet unter Beachtung der Corona-Bestimmungen am Donnerstag, dem 3. März 2022 um 19:30 im Waldhaus, Saarbrücken, Meerwiesertalstraße statt. Die Einladung dazu und den Jahresbericht 2021 finden Sie als pdf rechts im gelben Kasten. Alles Gute und Freude an der Natur, Ihr NABU Saarbrücken.

Exkursion zu den Blühflächen auf dem Saarbrücker Waldfriedhof

Der NABU Saarbrücken lädt zusammen mit der Katholischen Erwachsenenbildung im Bistum Trier am Donnerstag, dem 7. Juli 2022, zu einer Exkursion zu den Blühflächen auf dem Waldfriedhof Saarbrücken-Burbach ein. Treffpunkt ist der Haupteingang in der Viktor-Tesch-Allee 14, 66115 Saarbrücken-Burbach. Referent und Exkursionsleiter ist Christian Wolf, Mitglied des Vorstandes im NABU Saarbrücken. Er hat zusammen mit seiner Frau Claudia das Blühflächenprojekt ins Leben gerufen und bereits innerhalb von zwei Jahren frei gewordene Gräberfelder in artenreiche Nahrungs- und Fortpflanzungsflächen für Insekten umgewandelt.

 

Wir freuen uns auf viele Interessierte. NABU Saarbrücken im Juni 2022

Wega Kling, zweite Vorsitzende

Hier die Ankündigung der Veranstaltung auf der Internetseite des Bistums - Schöpfung, Klimaschutz, Umwelt mit Anmeldeformular:

https://www.umwelt.bistum-trier.de/angebote/veranstaltungen/detailseite/?event=60947&from=2022-07-07%2017%3A00%3A00&to=2022-07-07%2019%3A00%3A00&cHash=5a76ff13b5db4e2603db9ea8490a91fc

 

Leben auf dem Friedhof

  • Ein Biodiversitäts-Projekt und sein religiöser Kontext

Art der Veranstaltung: Kurs

Friedhöfe sind, laut der Bochumer Botanikerin Corinne Buch, "ökologische Zeitkapseln", ihre Vegetation hat Weltkriege, Industrialisierung und Strukturwandel so unbeschadet überstanden, dass sie Bewuchs wie vor 150 Jahren aufweisen. Sie gehören zu den artenreichsten Flächen unserer Städte.

Der Wandel der Bestattungskultur hin zu Urnen- und Friedwaldgräbern führt dazu, dass Flächen auf den Friedhöfen frei werden. Diese nicht nur vor Versiegelung und Bebauung zu bewahren, sondern dort auch die Vielfalt von Pflanzen und Tieren zu fördern, ist nicht nur ein Anliegen von Naturschutzverbänden. Auch kirchliche Gruppierungen setzen sich dafür ein.

Auf dem Waldfriedhof in Saarbrücken-Burbach hat der NABU Saarbrücken in Zusammenarbeit mit dem Amt für Stadtgrün und Friedhöfe Saarbrücken im Rahmen einer Patenschaft das Projekt „(Insekten-) Leben auf dem Friedhof“ ins Leben gerufen und legt dort auf frei gewordenen Grabfeldern artenreiche Blühflächen an. Wir wollen das Projekt und kirchliches Engagement für die Biodiversität in dieser Veranstaltung kennenlernen.

 

 

Vögel und Insekten leiden Durst. Jetzt Vogeltränken aufstellen!

Das Klima ändert sich, Trockenheit und Hitze halten immer länger an und unsere Vögel leiden Durst.Im Garten können wir mit Vogeltränken an katzensicheren Stellen Abhilfe schaffen. Die werden auch von Insekten gerne besucht, für sie aber an Ausstiegshilfen denken!. Ob ein schickes gekauftes Modell oder Marke Eigenbau, den Besuchern ist es gleich. Das Wasser sollte täglich gewechselt werden. Die Freude beim Beobachten entschädigt für den geringen Aufwand.

Amphibienwanderung

Was tun die da an der Straße?

Schon in ein paar Tagen, wenn die Temperaturen anhaltend nachts um die 5-10° erreichen, machen sich unsere Amphibien - Kröten, Frösche, Molche - auf den Weg zu ihren Laichgewässern; Wanderrouten, die sie über Jahre nutzen, an ihren Nachwuchs weitergeben, und die in unserem von Straßen zerschnittenen Land lebensgefährlich für sie sind. Unsere Amphibien sind zwar nach dem Bundesnaturschutzgesetz streng geschützt, das heißt, ihnen darf ohne vernünftigen Grund kein Leid zugefügt und ihre Lebensräume nicht zerstört werden. Vorrang hat bei Planungen die Eingriffsvermeidung. Wird dies als nicht möglich erachtet, sind funktionierende Ersatzmaßnahmen zu treffen. Klingt gut. Aber Straßen wurden in den meisten Fällen durch Amphibienhabitate gebaut, ohne dass Schutzmaßnahmen wie Stationäre Amphibienleitsysteme umgangssprachlich "Krötentunnel" mit im Plan waren. Im Nachhinein zieht meist das Argument "zu teuer". Aber nicht nur auf den Straßen, selbst in Naherholungsgebieten und auf Waldwegen findet man zur Laichzeit oft hunderte getöteter Amphibien, weil das Recht auf "Freie Fahrt" für Viele wohl überall zu gelten scheint.

Und die Menschen, die da zur Laichzeit ehrenamtlich an den Straßen und Wegen mit Warnweste und Eimer unterwegs sind, nehmen eine Menge an Arbeit auf sich, um dieses Manko im Naturschutz so weit wie möglich auszugleichen und die Massaker zu minimieren.

Aber das Planen geht munter weiter. Totgeglaubte Straßenneubauvorhaben wie die Nordumfahrung Merzig durch wertvolle Lebensräume streng geschützter Arten und die Versiegelung riesiger Freiflächen für Gewerbegebiete statt der Nutzung bereits bestehender Industriebrachen wie für das Vorhaben SVolt und viele andere Beispiele zeigen den Stellenwert des Natur- und Umweltschutzes bei vielen Entscheidungsträgern  in unserem Land.

Mehr als hundert ehrenamtliche Helferinnen und Helfer des NABU Saarbrücken sind Jahr für Jahr an den Amphibienzäunen in Saarbrücken und der L 127 im Fischbachtal im Einsatz. Nach Beendigung der Frühjahrswanderung treffen sich die Aktiven zur Rückschau auf Zahlen, Entwicklungen, Ereignisse; nach der Coronapause richteten Ute und Norbert Fugmann das Helfer*innentreffen wieder in ihrem schönen Garten aus.

 

Zu mehr Hintergrundinformationen

NABU Saarbrücken, Wega Kling

Wir haben die Wahl! Am 27.3.

NABU Saarland-Kernforderungen zur Landtagswahl

26.02.2022

Wir werden unsere Mitglieder und alle Bürger*innen dazu aufrufen, sich bei der nächsten Wahl für Natur-, Umwelt- und Klimaschutz zu entscheiden. Wir möchten alle demokratischen Parteien dafür gewinnen, mit konsequenten und glaubwürdigen Programmen gegen das Massenartensterben und gegen die Erderhitzung um diese Stimmen zu werben.

Hier geht es zum NABU-Landesverband.

Was bringt der Koalitionsvertrag für Naturbegeisterte?

Seit gestern ist die neue Bundesregierung im Amt. Kurz zuvor haben sich die drei Koalitionspartner auf einen Vertrag geeinigt. Der NABU-Bundesverband hat diesen auf seiner Website unter die Lupe genommen, insbesondere auch im Hinblick darauf, was für den Naturschutz drin ist. Lesen Sie hier

9. Dezember 2021

Klimaschutz-Verhandlungen

Ziemlich frei nach Brecht

als das haus einstürzte vor dessen

baufälligkeit sie gewarnt worden waren

seit langem & mehrfach & immer vergeblich

 

klammerten sich einige von ihnen

noch im fallen an einzelne balken

& lobten die pläne der Architekten

 

rühmten auch das Fundament in dessen

sich rasch verbreiternden rissen

sie am ende verschwanden

 

& priesen noch aus der Tiefe

das schützende dach dessen trümmer

sie schließlich erschlugen

 

Gedichtband von Yaak Karsunke

„Gespräch mit dem Stein“

Rotbuch Verlag Berlin 1992

Mitmachen und helfen: "Wir tun was für Gebäudebrüter"

Mit dieser Auszeichnung will der NABU Saarbrücken all denen danken, für die Mauersegler & Co zu willkommenen Mitbewohnern zählen und die ihnen an und in ihren Häusern Wohnraum und Nistmöglichkeiten bieten.

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Mauerseglerkartiererinnen und -kartierer gesucht!

Gebäudebrüter in Not! Unsere Gebäudebrüter sind durch ihre besonderen Brutplätze an und in Bauwerken zunehmend von vielen Einflüssen bedroht: Neben den Problemen mit dem Klimawandel kosten Renovierung, energetische Sanierung und Gebäudeabriss, leider oft unbemerkt, gerade die Mauersegler ihre Brutnischen und -höhlen. Das liegt insbesondere daran, dass Mauersegler, anders als zum Beispiel Haussperling und Mehlschwalbe, selten Spuren ihrer Anwesenheit hinterlassen.

Es ist schon ein Glücksfall, eine kleine Kotspur an einer Regenrinne vorzufinden, weshalb es wichtig ist, potenzielle Brutplätze über einen längeren Zeitraum zu beobachten.

Ein großes Problem ist es, dass Lebensweise und Anwesenheit von Mauersegler & Co in unseren Städten weder bei Architekten und Siedlungsgesellschaften noch bei Handwerksberieben im erforderlichen Maß bekannt sind. Dies obwohl die Gesetzgebung mit dem § 44 Bundesnaturschutzgesetz ihren Schutz gewährleisten soll. Und obwohl in diesen Bereichen die größten Chancen für eine deutliche Verbesserung der Situation unserer Gebäudebrüter liegen.

Es gibt bereits unterschiedlich umfangreiche Hilfsprojekte in einigen NABU-Gruppen. Ziel des NABU-Landesverbandes ist es nun, in Zusammenarbeit mit der Wildvogelauffangstation, WiVo, ein Helferinnen- und Helfernetz mit möglichst vielen Aktiven, die systematisch Brutplätze unserer Mauersegler kartieren und melden, ins Leben zu rufen.

Wega Kling, Mauerseglerinitiative NABU Saarland

Auch wenn uns schon Ende Juli die meisten Mauersegler in Richtung Afrika verlassen haben, bitten wir herzlich alle Interessierten, ihre Beobachtungen von Mauerseglernistplätzen noch zu melden:

Christoph Braunberger, NABU-Vogelschutzexperte E-Mail: Christoph.Braunberger@NABU-Saar.de

Mehr (Insekten-)Leben auf dem Friedhof

Unsere Friedhofskultur hat sich seit Jahren verändert, viele Gräberfelder fallen brach, es entstehen stattdessen Urnenwände. Dennoch eine Chance, der Natur mit ihren vielfältigen Pflanzen und Tieren Raum zu geben und eine neue Sichtweise auf unsere Friedhöfe zu ermöglichen. Lesen Sie hier, was wir tun.

 

 

Von der Sonne durchflutete Farben und Formen: Kratzdistelblüte und -Samen. – Foto: Wega Kling

 

Beerenstarke Sträucher pflanzen

Herbst und Frühjahr sind die beste Zeit, den Tisch zu decken für unsere Vögel und Insekten: Holunder, Hartriegel, Pfaffenhütchen und viele mehr pflanzen und aus dem eigenen Garten ein Paradies für die heimische Tierwelt schaffen.

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Wenn wir für eine kurze Zeit weit reisen....

ist das immer mit hoher Belastung der Umwelt verbunden. Die Reisen unserer Mauersegler und Schwalben aber sind ein Segen für die Umwelt an ihren Zielorten. Milliarden von Insekten - "Schadinsekten" für Forst- und Landwirtschaft verzehren und verfüttern diese Langstreckenzieher. Doch die chemische Keule der Pestizide ist weltweit dabei, die Nahrungsgrundlage für die natürlichen Helfer unserer Land- und Waldbewirtschaftung zu vernichten. Und unsere Natur verarmt immer mehr und damit auch wir alle.

Dramatischer Rückgang unserer Insekten

Wir alle können etwas ändern: Mit unserem Verbraucherverhalten, das die Landwirtschaftspolitik beeinflussen muss. Mit vielen Maßnahmen in unserem eigenen Umfeld. Das Faltblatt "Bunte Gärten statt grauem Schotter" gibt es beim nabu-shop.

Zwei Faltblätter des NABU-Landesverbandes Saarland geben gute Anleitungen zum Anlegen von Blühwiesen im Großen und im Kleinen, und zu allem, was man für Wildbienen und Schmetterlinge Gutes tun kann. Zur pdf Blühwiese. Zur pdf Ein Garten für Wildbienen und Schmetterlinge.

Und ein Nahrungsangebot, zum Beispiel eine Blühwiese mit heimischen Wildblumen und - ganz wichtig - auch Frühblühern, ist die Voraussetzung, dass Wildbienen, Solitärbienen und - Wespen ihren Nachwuchs in aufgestellten Bienennisthilfen großziehen. Die Nisthilfen selbst müssen aber brauchbar gebaut sein, und hier gibt es leider unglaublich viele schlechte Beispiele, die es zudem für viel Geld zu kaufen gibt. Dabei gibt es wirklich gute Literatur und Webseiten. http://www.bienen.info/ , https://nabu-saarbruecken.de/fileadmin/OG-Saarbruecken/Insekten/Wildbienennisthilfen_ausfu__hrl_Quelle_bienen.info.pdf.

Und auch hier bei NABU.de kann man von einer spannenden Seite zur nächsten wandern: Zu den Insekten-Seiten

Von einem sehr guten Beispiel einer Insektennisthilfe stehen seit Kurzem zwei Exemplare in Saarbrücken am Staatstheater und am Staden. Rainer Petry vom NABU Saarlouis hat diese gebaut und zusammen mit Rudi Reiter vom NABU Beckingen-Düppenweiler aufgebaut; ein weiterer Schritt in der Zusammenarbeit des NABU mit dem Saarbrücker Staatstheater.

Und nicht zu vergessen: Nur ca. 25 % der bei uns lebenden Wildbienen nutzen oberirdische Brutröhren. Die anderen ca. 75 % legen Brutröhren in der Erde an.  Aber für alle können wir in unserem Wohnumfeld etwas Gutes tun, insbesondere mit einem naturnahen Garten.

NABU Saarbrücken, Wega Kling

NABU Saarbrücken Einladung 2022, Jahresbericht 2021

NABU Saarbrücken Jahresbericht 2020

Jahresprogramm 2020

Jahresprogramm 2019

Jahresbericht 2019

Jahresbericht 2018