Amphibienwanderung abgeschlossen!

Die Schutzzäune sind abgebaut und die gesperrten Strecken wieder für den Fahrzeugverkehr geöffnet.

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13. bis 15. Mai Stunde der Gartenvögel.

Wieder sammelt der NABU Meldungen von Vogelbeobachter*innen jeden Alters.

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Mauerseglernisthilfen in Sulzbach

Ein Glücksfall: Die Rathaussanierung in Sulzbach kommt den Mauerseglern zugute.

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Herzlich willkommen auf den Internetseiten des NABU Saarbrücken

Liebe Besucherinnen, liebe Besucher unserer Internetseiten,

wir freuen uns über Ihr Interesse an unseren Themen. Vieles war und ist in dieser Zeit ungewohnt, unsere Aktivitäten konnten wir aber weitgehend durchführen. Und so wäre es schön, Sie als Aktive bei uns begrüßen zu dürfen. Lesen Sie in unserem Jahresbericht 2021, was trotz der Einschränkungen alles für den Naturschutz getan werden konnte. Ein Programm 2022 haben nicht aufgelegt, werden aber wichtige Termine hier veröffentlichen. Unsere Mitgliederversammlung findet unter Beachtung der Corona-Bestimmungen am Donnerstag, dem 3. März 2022 um 19:30 im Waldhaus, Saarbrücken, Meerwiesertalstraße statt. Die Einladung dazu und den Jahresbericht 2021 finden Sie als pdf rechts im gelben Kasten. Alles Gute und Freude an der Natur, Ihr NABU Saarbrücken.

Amphibienwanderung

Was tun die da an der Straße?

Schon in ein paar Tagen, wenn die Temperaturen anhaltend nachts um die 5-10° erreichen, machen sich unsere Amphibien - Kröten, Frösche, Molche - auf den Weg zu ihren Laichgewässern; Wanderrouten, die sie über Jahre nutzen, an ihren Nachwuchs weitergeben, und die in unserem von Straßen zerschnittenen Land lebensgefährlich für sie sind. Unsere Amphibien sind zwar nach dem Bundesnaturschutzgesetz streng geschützt, das heißt, ihnen darf ohne vernünftigen Grund kein Leid zugefügt und ihre Lebensräume nicht zerstört werden. Vorrang hat bei Planungen die Eingriffsvermeidung. Wird dies als nicht möglich erachtet, sind funktionierende Ersatzmaßnahmen zu treffen. Klingt gut. Aber Straßen wurden in den meisten Fällen durch Amphibienhabitate gebaut, ohne dass Schutzmaßnahmen wie Stationäre Amphibienleitsysteme umgangssprachlich "Krötentunnel" mit im Plan waren. Im Nachhinein zieht meist das Argument "zu teuer". Aber nicht nur auf den Straßen, selbst in Naherholungsgebieten und auf Waldwegen findet man zur Laichzeit oft hunderte getöteter Amphibien, weil das Recht auf "Freie Fahrt" für Viele wohl überall zu gelten scheint.

Und die Menschen, die da zur Laichzeit ehrenamtlich an den Straßen und Wegen mit Warnweste und Eimer unterwegs sind, nehmen eine Menge an Arbeit auf sich, um dieses Manko im Naturschutz so weit wie möglich auszugleichen und die Massaker zu minimieren.

Aber das Planen geht munter weiter. Totgeglaubte Straßenneubauvorhaben wie die Nordumfahrung Merzig durch wertvolle Lebensräume streng geschützter Arten und die Versiegelung riesiger Freiflächen für Gewerbegebiete statt der Nutzung bereits bestehender Industriebrachen wie für das Vorhaben SVolt und viele andere Beispiele zeigen den Stellenwert des Natur- und Umweltschutzes bei vielen Entscheidungsträgern  in unserem Land.

Zu mehr Hintergrundinformationen

NABU Saarbrücken, Wega Kling

Wir haben die Wahl! Am 27.3.

NABU Saarland-Kernforderungen zur Landtagswahl

26.02.2022

Wir werden unsere Mitglieder und alle Bürger*innen dazu aufrufen, sich bei der nächsten Wahl für Natur-, Umwelt- und Klimaschutz zu entscheiden. Wir möchten alle demokratischen Parteien dafür gewinnen, mit konsequenten und glaubwürdigen Programmen gegen das Massenartensterben und gegen die Erderhitzung um diese Stimmen zu werben.

Hier geht es zum NABU-Landesverband.

Was bringt der Koalitionsvertrag für Naturbegeisterte?

Seit gestern ist die neue Bundesregierung im Amt. Kurz zuvor haben sich die drei Koalitionspartner auf einen Vertrag geeinigt. Der NABU-Bundesverband hat diesen auf seiner Website unter die Lupe genommen, insbesondere auch im Hinblick darauf, was für den Naturschutz drin ist. Lesen Sie hier

9. Dezember 2021

Klimaschutz-Verhandlungen

Ziemlich frei nach Brecht

als das haus einstürzte vor dessen

baufälligkeit sie gewarnt worden waren

seit langem & mehrfach & immer vergeblich

 

klammerten sich einige von ihnen

noch im fallen an einzelne balken

& lobten die pläne der Architekten

 

rühmten auch das Fundament in dessen

sich rasch verbreiternden rissen

sie am ende verschwanden

 

& priesen noch aus der Tiefe

das schützende dach dessen trümmer

sie schließlich erschlugen

 

Gedichtband von Yaak Karsunke

„Gespräch mit dem Stein“

Rotbuch Verlag Berlin 1992

So überwintern Insekten und andere Wildtiere im Wohnumfeld

Ob Schmetterling, Wildbiene, Hummel oder Laufkäfer, Igel oder Fledermaus; wer in unserem Haus und Garten überwintert und in welcher Form, das zeigt der NABU sehr ausführlich auf seinen Internetseiten: Hier geht es weiter

Der NABU gibt Tipps, wie man die Tiere, wenn man sie findet, am besten in Ruhe dort belässt. Auch wie man ihnen mit Winterquartieren hilft, zum Beispiel mit Totholzhaufen und dem Stehenlassen abgeblühter Stauden.

Ein wichtiges Thema wird behandelt: Tierfallen, die an vielen Stellen zu finden sind, und die unserer vermehrten Aufmerksamkeit bedürfen. Seien es nicht geschützte Kellerschächte und unüberwindbare Kellerabgänge, die besonders im Frühjahr wandernden Amphibien um Verhängnis werden, weggeworfene Flaschen und Dosen in der Landschaft oder Müll, der in Vogelnestern zu qualvollem Tod des Nachwuchses führt.  

Wichtige und interessante Seiten, die viele Leserinnen und Leser verdienen. 

WK  21. Januar 2022

Mitmachen und helfen: "Wir tun was für Gebäudebrüter"

Mit dieser Auszeichnung will der NABU Saarbrücken all denen danken, für die Mauersegler & Co zu willkommenen Mitbewohnern zählen und die ihnen an und in ihren Häusern Wohnraum und Nistmöglichkeiten bieten.

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Mauerseglerkartiererinnen und -kartierer gesucht!

Gebäudebrüter in Not! Unsere Gebäudebrüter sind durch ihre besonderen Brutplätze an und in Bauwerken zunehmend von vielen Einflüssen bedroht: Neben den Problemen mit dem Klimawandel kosten Renovierung, energetische Sanierung und Gebäudeabriss, leider oft unbemerkt, gerade die Mauersegler ihre Brutnischen und -höhlen. Das liegt insbesondere daran, dass Mauersegler, anders als zum Beispiel Haussperling und Mehlschwalbe, selten Spuren ihrer Anwesenheit hinterlassen.

Es ist schon ein Glücksfall, eine kleine Kotspur an einer Regenrinne vorzufinden, weshalb es wichtig ist, potenzielle Brutplätze über einen längeren Zeitraum zu beobachten.

Ein großes Problem ist es, dass Lebensweise und Anwesenheit von Mauersegler & Co in unseren Städten weder bei Architekten und Siedlungsgesellschaften noch bei Handwerksberieben im erforderlichen Maß bekannt sind. Dies obwohl die Gesetzgebung mit dem § 44 Bundesnaturschutzgesetz ihren Schutz gewährleisten soll. Und obwohl in diesen Bereichen die größten Chancen für eine deutliche Verbesserung der Situation unserer Gebäudebrüter liegen.

Es gibt bereits unterschiedlich umfangreiche Hilfsprojekte in einigen NABU-Gruppen. Ziel des NABU-Landesverbandes ist es nun, in Zusammenarbeit mit der Wildvogelauffangstation, WiVo, ein Helferinnen- und Helfernetz mit möglichst vielen Aktiven, die systematisch Brutplätze unserer Mauersegler kartieren und melden, ins Leben zu rufen.

Wega Kling, Mauerseglerinitiative NABU Saarland

Auch wenn uns schon Ende Juli die meisten Mauersegler in Richtung Afrika verlassen haben, bitten wir herzlich alle Interessierten, ihre Beobachtungen von Mauerseglernistplätzen noch zu melden:

Christoph Braunberger, NABU-Vogelschutzexperte E-Mail: Christoph.Braunberger@NABU-Saar.de

Mehr (Insekten-)Leben auf dem Friedhof

Unsere Friedhofskultur hat sich seit Jahren verändert, viele Gräberfelder fallen brach, es entstehen stattdessen Urnenwände. Dennoch eine Chance, der Natur mit ihren vielfältigen Pflanzen und Tieren Raum zu geben und eine neue Sichtweise auf unsere Friedhöfe zu ermöglichen. Lesen Sie hier, was wir tun.

 

 

Von der Sonne durchflutete Farben und Formen: Kratzdistelblüte und -Samen. – Foto: Wega Kling

 

Beerenstarke Sträucher pflanzen

Herbst und Frühjahr sind die beste Zeit, den Tisch zu decken für unsere Vögel und Insekten: Holunder, Hartriegel, Pfaffenhütchen und viele mehr pflanzen und aus dem eigenen Garten ein Paradies für die heimische Tierwelt schaffen.

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Wenn wir für eine kurze Zeit weit reisen....

ist das immer mit hoher Belastung der Umwelt verbunden. Die Reisen unserer Mauersegler und Schwalben aber sind ein Segen für die Umwelt an ihren Zielorten. Milliarden von Insekten - "Schadinsekten" für Forst- und Landwirtschaft verzehren und verfüttern diese Langstreckenzieher. Doch die chemische Keule der Pestizide ist weltweit dabei, die Nahrungsgrundlage für die natürlichen Helfer unserer Land- und Waldbewirtschaftung zu vernichten. Und unsere Natur verarmt immer mehr und damit auch wir alle.

Nisthilfen für Wildbienen

Immer mehr Menschen möchten etwas für unsere Wildbienen tun. Ein Beispiel, wie ihnen geholfen werden kann, ist das Anbieten geeigneter Nisthilfen. Weil es da Vieles gibt was zu beachten ist, damit die Tierchen auch gerne einziehen und es ihnen gut geht, hier eine ausführliche Information des Biologen Dr. Harald Stephan, Quelle: www.bienen.info.

Nach dem Motto "informieren und selber bauen" emfehlen wir herzlich diese Seiten, denn viele im Handel angebotenen Nisthilfen, ob klein oder ganze "Luxuhotels" sind schlicht unbrauchbar. Wildbienennisthilfen-pdf

Dramatischer Rückgang unserer Insekten

Wir alle können etwas ändern: Mit unserem Verbraucherverhalten, das die Landwirtschaftspolitik beeinflussen muss. Mit vielen Maßnahmen in unserem eigenen Umfeld. Das Faltblatt "Bunte Gärten statt grauem Schotter" gibt es beim nabu-shop.

Zwei Faltblätter des NABU-Landesverbandes Saarland geben gute Anleitungen zum Anlegen von Blühwiesen im Großen und im Kleinen, und zu allem, was man für Wildbienen und Schmetterlinge Gutes tun kann. Zur pdf Blühwiese. Zur pdf Ein Garten für Wildbienen und Schmetterlinge.

NABU Saarbrücken Einladung 2022, Jahresbericht 2021

NABU Saarbrücken Jahresbericht 2020

Jahresprogramm 2020

Jahresprogramm 2019

Jahresbericht 2019

Jahresbericht 2018