Vogelnisthilfen in den Saarbrücker Freibädern

Seit der gemeinsamen Aktion mit der Saarbrücker Bädergesellschaft im Jahr 2014 kontrollieren und reinigen Aktive des NABU Saarbrücken, Norbert Fugmann, Gabriele Gandner und Andreas Dietrich, die in den Freibädern Saarbrücken-Totobad, Dudweiler und Altenkessel aufgehängten Nisthilfen. Die für verschiedene Vogelarten ausgewählten Nisthilfen werden überwiegend von den beiden Meisenarten Kohl- und Blaumeise zur Familienplanung genutzt. Aber auch Gartenrotschwanz, Haselmaus, Biene  und Hornisse profitieren von der Wohnraumbeschaffung. 2023 brüteten offensichtlich Trauerschnäpper in zwei Kästen im Dudweiler Freibad. 

2024 kam mit Hanna Greifenberg und 2025 auch mit Naima Rebmann und Svenja Kiemle wertvolle Verstärkung hinzu. Norbert Fugmann schrieb in seiner abschließenden E-Mail: Nachdem nun alle Bäder durch sind, schicke ich Euch die jährliche Übersicht. Wesentliches hat sich nicht geändert. Überrascht waren Naima und ich bei unserer Aktion am Dienstag in Altenkessel über 2 Dinge:

  1. Wir hatten halbwegs Glück mit dem Wetter. Es fing leicht an zu regnen, als wir schon im Auto saßen, um nach Hause zu fahren. Glück gehabt!
  2. Ein mit einem Kasten versehenen Baum befand sich plötzlich außerhalb des Freibadgeländes, da inzwischen ein neuer fester Zaun erstellt worden war. Wir müssen mal sehen, wie wir an den alten Kasten kommen.

Wir hatten auch Glück, als wir zu Beginn eine Halbhöhle geöffnet und unter das Brutraumholz geschaut hatten. Dort saßen mindestens 10-20 Wespen. Die blieben jedoch unbeweglich sitzen und wir haben uns schleunigst aus dem Staub gemacht. Bemerkung: Es sind überwinternde Königinnen der Hausfeldwespe, die es in Gesellschaft lieben. 

Die Ergebnisse der Kontrollen 2019, 2020, 2021, 2022, 2023, 2024 und 2025 hat Norbert Fugmann hier dokumentiert:

Zur 2020-Ergebnis-PDF

Zur 2021-Ergebnis-PDF

Zur 2022-Ergebnis-PDF

Zur 2023-Ergebnis-PDF

Zur 2024-Ergebnis-PDF

Zur 2025-Ergebnis-PDF

Vogelbruten - Jungvögel 2019

Viele erfolgreiche Bruten gab es 2019 in unserem Garten und am Haus. Die Zufütterung half sicher, aber sehr wichtig war für alle fütternden Eltern das Angebot von natürlichem Jungvogelfutter (Insekten) an und in den großen alten Obstbäumen. Das wurde intensiv genutzt. Mehr im Gebüsch waren Rotkehlchen, Mönchgrasmücke und Zaunkönig unterwegs. Ob auf längere Sicht eine ganzjährige Fütterung die allmähliche Abnahme und das Verschwinden vieler Arten bremsen oder gar verhindern kann, darf bezweifelt werden.

Dennoch hier schöne Bilder.

Wega Kling