Nur zwei unserer acht staatenbildenden Wespenarten können lästig werden.

Paravespula germanica, Deutsche Wespe, und Paravespula vulgaris, Gemeine Wespe, bilden neben vespa crabro, der Hornisse, die individuenreichsten Völker unserer Sozialen Faltenwespen. Nur diese beiden Arten kommen uns bei ihrer Suche nach Nahrung in den Sommermonaten manchmal in die Quere. Wenn ein paar einfache Regeln und Ratschläge beachtet werden, können Groß und Klein auch mit diesen Tierchen klar kommen:

Tipps zur Vermeidung von Wespenstichen.

  • An einem Nest einen Abstand von ca. 2-3 m halten
  • Keine raschen Bewegungen in der Flugbahn
  • Keine Erschütterungen des Nestes
  • Hecken von Oktober bis Februar schneiden
  • Vorsicht bei Gartenarbeit! Handschuhe, Hut, lange Hose tragen
  • Nicht barfuß auf Wiesen gehen
  • Beim Essen im Freien keine Fleisch- Kuchen- und Süßigkeitsreste herum liegen lassen
  • Abstand halten von Abfallkörben
  • Kein Cola/Limo und andere Getränke aus Dosen oder Flaschen trinken
  • Getränke- und Essensgefäße (Gläser, Tassen, Schüsseln) abdecken
  • Zwei Tage vor einem Gartenfest Futterstelle für die Insekten anlegen
  • Am Fenster des Schlaf-, Kinderzimmers Insektengitter anbringen
  • Meiden Sie weite, fliegende Kleider, schwarze Stoffe und farbige Blumenmuster
  • Ist eine Hornisse am Abend in die Wohnung gekommen, machen Sie ein Fenster auf und schalten Sie das Licht aus.

Was tun wenn man gestochen wurde?

  • Oberste Priorität: Ruhe bewahren
  • Kratzen Sie den Stachel von Bienen mit dem Fingernagel weg, nicht Aussaugen
  • Einstichstelle sofort kühlen. (ein bis zwei Stunden)
  • Kühlende Salben verwenden. (Fenistil-Gel)
  • Stichstelle mit Zwiebeln einreiben
  • Einstichstelle mit einem Desinfektionsmittel behandeln
  • Das Gift soll die Aggression des Angreifers hemmen, ist daher ein Adrenalinhemmer
  • Wurden Sie mehrfach gestochen: Calcium. Vitamin B für den Leberschutz, hilft dem Körper das Gift schneller abzubauen
  • Nach einer allergischen Reaktion sofort zum Arzt
  • Besonders gefährdete Allergiker brauchen ein Notfallset mit Adrenalinspritze, Antihistaminikum und Cortison. Die Freisetzung des Hormons Histamin, das den allergischen Schock hervorruft, wird mit diesen Mittel gebremst.

Quelle: Deutscher Allergie- und Asthmabund e.V. www. daab.de ( Allergien – Insektengift – Allergie )