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Eichhörnchen am Futterplatz im Garten, Foto: Wega Kling

Herzlich Willkommen auf den Internet-Seiten des NABU Saarbrücken

Wir freuen uns über Ihren Besuch auf unseren Seiten ! Sie finden hier Informationen zu unseren laufenden und abgeschlossenen  Projekten. Hier geht es zur Pdf-Einladung zur Mitgliederversammlung mit Bericht zu unseren Aktivitäten.(2,6 MB) Unser aktuelles Programm und Pdf finden Sie unten auf dieser Seite. 

Wenn Sie Fragen, Anregungen oder Kritik haben, würden wir uns über eine Mitteilung  von Ihnen freuen. Übrigens - auch Nichtmitglieder sind bei unseren Veranstaltungen immer gerne gesehen!

Stunde der Wintervögel 2018

Unter der Rinde des Apfelbaums finden sich besondere Leckerbissen.

Noch größere Beteiligung als im vergangenen Jahr! Lesen Sie mehr über die Ergebnisse und Entwicklungen auf www.NABU.de

Neue Agrarpolitik jetzt! Schreiben Sie an die Groko-Verhandlerinnen und -verhandler!

Sehr geehrte Verhandlungsführer/innen von CDU, CSU und SPD,

der dramatische Rückgang von Insekten und Vögeln, aber auch die Verschmutzung von Böden, Wasser, Luft und Klima durch die immer intensivere Landwirtschaft beunruhigen mich zutiefst. Die riesigen Umweltkosten tragen wir und künftige Generationen gemeinsam. Einmal ausgestorbene Tier- und Pflanzenarten sind unwiederbringlich verloren und können ihre Funktion im Netz des Lebens nicht mehr erfüllen.

Es freut mich, dass Sie sich in den Sondierungen für die Förderung von Umweltleistungen von Landwirten ausgesprochen haben. Im Koalitionsvertrag muss es nun konkret werden: Deutschland muss sich für eine ganz neue EU-Agrarpolitik einsetzen, welche die Pauschalzahlungen pro Fläche beendet und nur noch Leistungen an die Gesellschaft honoriert.

Bäuerinnen und Bauern wollen die Umwelt nicht belasten, viele werden aber durch die EU-Agrarpolitik dazu gezwungen. Nur wer immer mehr und immer billiger produziert, hat eine Chance, sein Einkommen zu sichern. Viele Betriebe, die dabei nicht mithalten können, müssen aufgeben. Und dies, obwohl die EU jährlich fast 60 Milliarden Euro an Steuergeldern für Agrarsubventionen ausgibt.

Bitte stoppen Sie dieses zerstörerische System! Während der Legislaturperiode der nächsten Bundesregierung werden die Weichen für die künftige Agrarpolitik der ganzen EU gestellt – hier kann und muss Deutschland mitreden! Sonst können wir das globale Ziel einer nachhaltigen Landwirtschaft bis 2030 nie und nimmer erreichen.

Ich bitte Sie daher eindringlich, im Koalitionsvertrag der neuen Bundesregierung zu verankern, dass sich Deutschland auf EU-Ebene für den Aufbau einer nachhaltigen Ernährungs- und Landnutzungspolitik einsetzt. Die aktuell pauschalen Flächensubventionen sind nicht nur ein ökologisches Desaster, sondern auch für die meisten Landwirte ökonomisch zerstörerisch. Stattdessen muss die EU künftig unsere Steuergelder in eine naturverträgliche Landwirtschaft investieren. Landwirte müssen attraktive Anreize für freiwillige Naturschutzmaßnahmen erhalten – aus einem neuen EU-Naturschutzfonds mit 15 Milliarden Euro jährlich. Nur so kann das Insekten- und Vogelsterben aufgehalten und die Akzeptanz für Agrarförderung wiederhergestellt werden.
Bitte verankern Sie eine neue EU-Agrarpolitik im Koalitionsvertrag!

Mit freundlichen Grüßen

Hier der link zur NABU-Bundesverbandsseite:

<https://www.nabu.de/landingpages/23821.html>

Wenn wir für eine kurze Zeit weit reisen....

ist das immer mit hoher Belastung der Umwelt verbunden. Die Reisen unserer Mauersegler und Schwalben aber sind ein Segen für die Umwelt an ihren Zielorten. Milliarden von Insekten - "Schadinsekten" für Forst- und Landwirtschaft verzehren und verfüttern diese Langstreckenzieher. Doch die chemische Keule der Pestizide ist weltweit dabei, die Nahrungsgrundlage für die natürlichen Helfer unserer Land- und Waldbewirtschaftung zu vernichten. Und unsere Natur verarmt immer mehr und damit auch wir alle.

Ein Nistturm für Mehlschwalben

Am  18.8.2017 übergaben der NABU Saarbrücken und der NABU Fechingen-Kleinblittersdorf einen Schwalbenturm auf dem alten Friedhof in Saarbrücken-Güdingen, Saargemünder Straße in einer kleinen Feier seiner Bestimmung. Von der Idee Anfang 2015 bis zur Umsetzung vergingen zwar fast zweieinhalb Jahre, aber insbesondere die Zusammenarbeit mit der Stadt Saarbrücken verlief ausgesprochen erfreulich. Nachdem der Turm geliefert war, konnten die behördlichen Vorgaben über Freigabe des Standorts, Bauantrag und interne Abstimmung des Umweltausschusses und des Bezirksrats Halberg der Stadt Saarbrücken innerhalb von 2 Monaten durchlaufen werden. 

Auch innerhalb des NABU Saarbrücken und des NABU Fechingen-Kleinblittersdorf verständigten wir uns sehr schnell über eine gemeinsame Finanzierung des Projekts, so dass die Einweihung in einer größeren Runde gefeiert werden konnte. Wir wünschen uns alle, dass unsere Schwalben diese Nisthilfe möglichst schnell entdecken und annehmen werden.

Warum aber brauchen wir einen von Menschenhand gefertigten Turm? Schwalben und Mauersegler sind ein wichtiger Bestandteil der biologischen Vielfalt. Sie leisten einen bedeutenden Beitrag dazu, dass unsere Natur im Gleichgewicht bleibt. Als Insektenvertilger betreiben sie u.a. eine aktive Schädlingsbekämpfung in der Landwirtschaft. Leider sind die Bestände von Schwalben im Umfeld der Menschen seit Jahren im Saarland rückläufig. Der Strukturwandel, Sanierungsmaßnahmen an Gebäuden, die Versiegelung der Landschaft und auch die Beseitigung von Nestern sind dafür verantwortlich. Der Mangel an geeignetem Nistmaterial, fehlende Nistplätze und ein mangelndes Nahrungsangebot sind die Folgen. Dies ist auch ein Grund, warum Schwalben und Mauersegler unter Naturschutz gestellt wurden.

18.8.2017, Norbert Fugmann, NABU Saarbrücken

Hier geht es zu den Fotos vom Aufbau des NABU-Schwalbenturms.

Mitmachen und helfen: "Wir tun was für Gebäudebrüter"

Mit dieser Auszeichnung will der NABU Saarbrücken all denen danken, für die Mauersegler & Co zu willkommenen Mitbewohnern zählen und die ihnen an und in ihren Häusern Wohnraum und Nistmöglichkeiten bieten.

Ob Sperling, Mauersegler, Schwalbe oder Hausrotschwanz, sie gehören fast selbstverständlich zu unserem typischen Dorf- und Stadtbild. Haussperlinge haben sich bestens an das urbane Leben angepasst, Mauersegler und Hausrotschwanz finden jede Nische unterm Dach und im Mauerwerk und die Mehlschwalbe heftet, sofern sie genug Lehmbaustoff findet, ihre kunstvollen Nester unter Dachvorsprünge an Hausfassaden. Dohle, Turmfalke und Schleiereule nisten gerne  im Kirchturm, die Rauchschwalbe mag Ställe und Scheunen. Das hört sich wie ein super Zusammenleben an. Doch ganz so rosig ist es nicht immer. Gerade den so genannten Gebäudebrütern, die eigentlich von Natur aus Felsenbrüter sind, droht durch Gebäuderenovierungen und Fassadendämmung Gefahr. Gehen dabei Nisthöhlen und Nischen verloren,  werden sie oft aus Unwissenheit nicht durch Nisthilfen ersetzt, obwohl das im Naturschutzgesetz festgeschrieben ist. Wenn dann im Frühjahr Mauersegler oder Schwalbe nach tausende Kilometer weitem Rückflug aus den Überwinterungsgebieten ihre angestammten Nistplätze nicht mehr vorfinden, bedeutet das in der Regel den völligen Ausfall der Brutsaison.

Wir wollen deshalb mit unserer Aktion auch auf diese Probleme aufmerksam machen und bieten gerne unseren Rat bei Fragen zu geeigneten Nisthilfen an. 

 

Helfen Sie mit und setzen Sie sich für den Erhalt oder die Neuschaffung von Nistmöglichkeiten an Ihrem Wohngebäude ein. Als sichtbares Zeichen für Ihr Engagement zieren Sie Ihr Haus mit der Plakette des NABU Saarbrücken "Wir tun was für Gebäudebrüter".

Und so geht es:

Melden Sie uns, wenn bei Ihnen schon eine oder mehrere der genannten Vogelarten wohnen, oder wenn Sie etwas für ihren Zuzug getan haben:

  • Sie schützen und erhalten eine oder mehrere Nischen und Einfluglöcher an Ihrem Haus.
  • Sie bringen besondere Niststeine oder - Kästen an, um Gebäudebrüter willkommen zu heißen.
  • Sie bieten den gefiederten Gästen Nahrung, Insekten, Samen und Früchte, durch einen naturnahen, abwechslungsreich bepflanzten Garten an.

Schreiben Sie uns eine E-Mail und schildern Sie uns, wie Sie Mauersegler, Sperling und Co helfen: info@NABU-Saarbruecken.de

NABU Saarbrücken, Wega Kling, Tel. 06897 - 88 126

Hier geht es zu den bisherigen Auszeichnungen: Gebäudebrüter

 

Wildvogel gefunden?

Auffang-, Pflege- und Rückbürgerungsstationen für Vögel im Saarland: http://www.saarland.de/135079.htm

 

 

Ebereschenfrüchte, Foto: Wega Kling
Herbstzeitlose, Foto:Wega Kling
Wertvolle Baumhöhle für Hornissen, Foto: Wega Kling

Programm 2018

Natur erleben!

Liebe Mitglieder, unser Programm 2018 gibt es auch als Faltblatt, das Sie entweder herunter laden oder bei uns bestellen können.

Hier geht es zum Programm-Pdf (1,1 MB).

Wir freuen uns ebenso über Anregungen und Ideen für künftige Veranstaltungen.

Ihr Vorstand des NABU Saarbrücken

Unsere Veranstaltungen bis zum Jahresende:

Mittwoch, 21.02.2018, 19:30 Uhr

Vortrag: Der Luchs in Deutschland - Chancen und
Bestandsentwicklung, Heiko Müller-Stieß, im Zoo
Saarbrücken, Forscherhaus, Zugang Breslauerstraße
oberhalb des Zooeingangs. Gebühr: 5,00 €


Ende Februar 2018 bis April 2018

Betreuung der Schutzzäune im Bereich der Stadt
Saarbrücken und Kontrollen im Fischbachtal während der
Amphibienwanderung zu den Laichgewässern. Näheres
und aktuelle Termine: Tel. 0681 41324 und 06897 88126


Mittwoch, 28.02.2018, 19:30 Uhr

Mitgliederversammlung mit Vortrag NABU-Beringungsstation
"Mittleres Saartal", Victor's Residenz-
Hotel, Kalmanstr. 47-51, 66113 Saarbrücken-Rodenhof.